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Hamburger Wertstofftonne:
Da geht noch mehr rein
Jetzt können Sie neben den bisher gesammelten Verkaufsverpackungen aus Metall, Kunststoff und Verbundstoffen zusätzlich auch „stoffgleiche Nichtverpackungen“ in den gelben Tonnen und Säcken sammeln.
Dies sind mülltonnengängige, nicht verunreinigte Haushaltsgegenstände, die mindestens zur Hälfte aus Kunststoff und / oder Metall bestehen. Wenn Sie bereits gelbe Tonnen oder gelbe Säcke nutzen, ändert sich vor Ort für Sie nichts. Weder sind Behälter zu tauschen noch fallen gesonderte Gebühren an.
Und wer noch keine gelbe Tonne nutzt, kann sie hier bequem online bestellen, um so schnell wie möglich mit der Hamburger Müll-Diät zu beginnen: Bestellung Wertstofftonne.
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Das gehört in die gelbe Hamburger Wertstofftonne und den Hamburger Wertstoffsack der WERT GmbH, seit Mai 2011 auch stoffgleiche Nichtverpackungen aus Metall und Kunststoff:
Das sind Haushaltsgegenstände aus Kunststoff oder Metall oder aus einem Gemisch aus beidem. Die Gegenstände müssen aus Privathaushalten stammen, dürfen nicht verunreinigt sein und nur in haushaltsüblichen Mengen abgegeben werden. Die Wertstoffe müssen mülltonnengängig sein, d.h. der Deckel der Wertstofftonne muss nach dem Befüllen noch vollständig verschließbar sein.
Metall (Weißblech/Aluminium)
- Getränkedosen (pfandfrei)
- Konservendosen
- Tierfutterschalen und Aluminiumbeutel für Tierfutter
- Tuben für Mayonnaise, Tomatenmark, Senf etc.
- Deckel, Kronkorken und Schraubverschlüsse
- Alufolie und Grillschalen aus Alu (NEU)
- Haarsprayflaschen
- Besteck, Pfannen, Töpfe, Küchenreibe oder Dosenöffner (NEU)
- Nägel und Beschläge (NEU)
- Kleiderbügel (NEU)
Kunststoffe
- Joghurt- und Quarkbecher
- Getränkeflaschen aus PET (pfandfrei)
- Schraubverschlüsse
- Wasch- und Spülmittelflaschen
- Zahnpasta- und Cremetuben, Shampooflaschen
- Plastiktüten,
- Müllsäcke, Gefrier- oder Frühstücksbeutel, Frischhaltefolien (NEU)
- Spielzeug, Spiele, Filzstifte (NEU)
- Büromaterialien aus Kunststoff (NEU)
- Blenden, Schalter (NEU)
- Audiokassetten und CDs (NEU)
- Duschvorhänge, Kleiderbügel, Putzeimer (NEU)
- Faltkisten, Transportkisten (NEU)
- Handschuhe (NEU)
- Filmpatronen (NEU)
Verbundstoffe
- Milch- und Saftkartons (Tetra Paks)
- Verpackungen aus Aluminium und Kunststoff (z. B. Beutel für Instant-Suppen)
- Verpackungen aus Aluminium und Papier (z. B. Butterverpackungen)
... und das nicht:
- Glas (Altglascontainer)
- Papier und Pappe (blaue Papiertonne/Altpapiercontainer)
- Altkleider und Textilien (Altkleidersammlung)
- Haus- und Sperrmüll (graue Restmülltonne/Sperrmüll)
- Bauabfälle (in kleinen Mengen auf Recyclinghöfen)
- Problemstoffe (mobile Problemstoffsammlung/Recyclinghöfe)
- Gartenabfälle und Laub (grüne Biotonne)
- KFZ-Bauteile (Schrotthändler)
- Gewerbeabfälle (verschiedene Dienstleistungen der SRH für Gewerbebetriebe)
- Elektrogeräte (Sperrmüllabfuhr oder Recyclinghöfe)
- Holz (Sperrmüllabfuhr oder Recyclinghöfe)
Mit der neuen Müll-Diät bequem und umweltgerecht zu Hause vorsortieren
Durch unkompliziertes Trennen vor der eigenen Haustür lässt sich kostenpflichtiger Restmüll verringern. Wer davon weniger hat, kommt mit einer kleineren grauen Restmülltonne bzw. längeren Leerungsintervallen aus. Wertstoff-Recycling spart allein in Hamburg bis zu 100.000 Tonnen Kohlenstoffdioxid (CO2) pro Jahr.
Von wegen „alles zusammen“ – Trennen heißt die Devise
In der Praxis werden die gesammelten Wertstoffe zunächst nach Metall und Kunststoff getrennt sowie von Störstoffen befreit, zerkleinert und gewaschen. Anschließend werden die gewonnenen Kunststoffarten getrennt, gemahlen und zu Granulat geschmolzen. Das körnige Material ist die Basis für neue Kunststoffprodukte. So entstehen aus alten Packungen und Plastiktüten unter anderem Folien für Frühbeete, Blumenkübel, Spielzeug, Rohre oder Stoßstangen fürs Auto.
Richtig trennen und so Ressourcen und Abfallgebühren sparen
Recycelte Kunststoffe sind eine kostengünstige und umweltfreundliche Alternative zu Neukunststoffen. Mit jeder Tonne recyceltem Kunststoff lassen sich 700 Liter Rohöl einsparen. Es lohnt sich also, Leichtverpackungen in der Hamburger Wertstofftonne zu entsorgen. Zum einen leisten Sie so einen wertvollen Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz. Zum anderen sparen Sie so Behältergebühren für Ihren abgespeckten Restmüll. Zur richtigen Befüllung die Verpackungen bitte nicht auswaschen – es reicht, wenn keine Lebensmittel mehr in den Verpackungen sind („restentleert“). Aludeckel von Plastikbechern einfach abreißen und lose in Tonne oder Sack werfen.
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